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Berlin & Brandenburg Zusätzliches Landesprogramm soll Kreativwirtschaft helfen

Euro-Banknoten. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Berlin (dpa/bb) - Der Senat plant ein eigenes Landesprogramm, mit dem der Berliner Kreativwirtschaft angesichts drohender Umsatzverluste wegen der Corona-Pandemie geholfen werden soll. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) habe angeregt, Solo-Selbstständige mit einem einmaligen, unbürokratischen Zuschuss von 15 000 Euro zu unterstützen, teilte die Senatskanzlei am Dienstagabend mit. Er solle denjenigen gewährt werden, die von anderen Maßnahmen gar nicht oder nur steuerlich profitierten. Zu erwarten sei eine Größenordnung von rund 20 000 Anträgen.

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) hatte zuvor bekanntgegeben, dass Berlin ein Millionenprogramm zur Sicherung von Unternehmen und Arbeitsplätze auflegt. In einem ersten Schritt sollen für den "Schutzschirm" 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Danach sollen über den Liquiditätsfond insgesamt bis zu 200 Millionen Euro bereitstehen. Außerdem sollen Steuervorauszahlungen der Lage angepasst werden und zinsfreie Stundungen von Steuerschulden möglich sein.

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