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Hamburg & Schleswig-Holstein "30 Jahre Wacken Open Air": Ausstellung in Itzehoer Museum

Einb Konzert beim Wacken Open Air 2018. Foto: Daniel Reinhardt/Archivbild

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Kein andere Ort in Deutschland ist so verbunden mit der Musik und der Kultur des Heavy Metal wie Wacken. Eine Ausstellung zu 30 Jahre Wacken zeigt auch, wie die Dorfbewohner damit umgehen.

Itzehoe/Wacken (dpa/lno) - 30 Jahre Wacken Open Air sind dem Itzehoer Kreismuseum Prinzeßhof eine Sonderausstellung wert. Dort wird in den Räumen des ehemaliges Adelspalais die Entwicklung des Heavy Metal Festivals von den Anfängen bis heute gezeigt. Dazu gehört auch ein Einblick, wie die Dorfbewohner den jährlichen Ausnahmezustand erleben. Das Programm wird am heutigen Donnerstag vorgestellt.

Zum ersten W:O:A im Jahr 1990 trafen sich rund 800 Rock-Fans, um die Musik von sechs norddeutschen Bands zu feiern. Heute hat sich die ländliche Party zu einem internationalen Musik-Spektakel entwickelt. Rund 80 000 Menschen aus dem In- und Ausland machen das "Kuh-Dorf" jedes Jahr in der ersten Augustwoche zum Mittelpunkt der internationalen Heavy Metal Szene. Nach Einschätzung des Kreismuseums prägen die Spuren des Festivals das Leben in der Gemeinde und im Kreis auch außerhalb der Festival-Saison. So sind überall Aufkleber auf Autos, W:O:A-Flaggen in Vorgärten sowie T-Shirts mit dem W.O.A-Emblem zu sehen.

Die Ausstellung geht vom 21. Juli bis 13. Oktober.

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