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Hamburg & Schleswig-Holstein 40,8 Prozent der Stadtteilschüler beginnen Ausbildung

Ein Fenster einer an einer Schule ist zum Lüften geöffnet.

(Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild)

Hamburg (dpa/lno) - Trotz Pandemie und weniger Lehrstellen in einigen Branchen haben in diesem Jahr prozentual erneut mehr Stadtteilschüler direkt nach ihrem Abschluss einen Ausbildungsplatz gefunden als im Vor-Corona-Jahr 2019. Insgesamt seien 40,8 Prozent der Absolventen direkt in eine Ausbildung gewechselt, teilte die Schulbehörde am Montag mit. Die Quote lag damit den Angaben zufolge zwar 0,2 Punkte unter dem Vorjahreswert, aber 0,4 Punkte über dem Wert des Vor-Corona-Jahres 2019. Damals fanden den Angaben zufolge 1698 Jugendliche sofort eine Lehrstelle. Diesmal seien es 1686 Jugendliche gewesen.

Schulsenator Ties Rabe (SPD) und der Chef der Hamburger Arbeitsagentur, Sönke Fock, zeigten sich sehr zufrieden. "Das Hamburger Übergangssystem von der Schule in den Beruf hat sich auch in diesem besonderen Ausbildungsjahr mit Corona-Pandemie und den Auswirkungen des Ukrainekrieges mit Energie- und Rohstoffpreissteigerungen gut bewährt."

Inklusive jener Schülerinnen und Schüler, die erst nach einem Jahr und diversen Fördermaßnahmen in eine Ausbildung kamen, zählte die Behörde 2022 insgesamt 3327 neue Azubis oder Beschäftigte. So schafften etwa allein über die Ausbildungsvorbereitung AvDual 1245 Jugendliche und junge Erwachsene oder 54,7 Prozent der Teilnehmenden den Sprung in eine Ausbildung oder Beschäftigung.

Rabe betonte: "Obwohl der aktuelle Abgangsjahrgang während der Corona-Pandemie erheblich von Schulschließungen in 2020 und 2021, fehlenden betrieblichen Praktika und dem Minderangebot von Ausbildungsplätzen in einzelnen Branchen betroffen war, konnten in etwa so viele junge Menschen eine Berufsausbildung beginnen wie vor der Pandemie."

Insgesamt verließen den Angaben zufolge nach der 10. Klasse 4136 Jugendliche (Vorjahr: 4128) die Stadtteilschulen. Von denjenigen, die nicht direkt in eine Ausbildung oder in eine Ausbildungsvorbereitung wechselten, starteten 471 etwa ein Freiwilliges Soziales Jahr oder begaben sich unter die Fittiche der Jugendberufsagentur. "Lediglich bei 9 Schülerinnen und Schülern (0,2 Prozent) war der Verbleib zum Stichtag 15.09.2022 noch nicht geklärt", erklärte die Schulbehörde.

Quelle: dpa

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