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Hamburg & Schleswig-Holstein Amtsgericht Pinneberg wegen Betonkrebs teilweise gesperrt

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Pinneberg (dpa/lno) - Das Amtsgericht Pinneberg ist wegen Betonschäden seit einigen Wochen teilweise gesperrt. Das bestätigte eine Sprecherin des Landgerichts Itzehoe, das für das Amtsgericht zuständig ist. Der Bereich der Sitzungssäle sei von der Teilräumung aber nicht betroffen, so dass weiterhin Verhandlungen stattfinden könnten, sagte die Sprecherin am Donnerstag. Zuvor hatten Medien berichtet.

Aktuell seien rund 2700 Akten des Betreuungsgerichts und 3000 Akten aus dem Insolvenzrecht wegen des Bauschadens nicht mehr zugänglich, sagte die Sprecherin. Um schnell wieder handlungsfähig zu werden, bemühten sich Gerichtsmitarbeiter derzeit, dringend benötigte Akten soweit möglich zu rekonstruieren.

Ursache für die Schäden ist nach Angaben des Gebäudemanagements Schleswig-Holstein (GMSH) der so genannte Betonkrebs. Diese Alkali-Kieselsäure-Reaktion führt den Angaben zufolge zu einer Zersetzung des Betons und reduziert die Tragfähigkeit der Betonbauteile. Die Dauer und die Kosten der Sanierung stehen noch nicht fest.

© dpa-infocom, dpa:210624-99-125302/3

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