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Hamburg & Schleswig-Holstein Angriff auf Grote: Angebliches Bekennerschreiben aufgetaucht

Maskierte greifen Auto von Hamburgs Innensenator an. Foto: Bodo Marks/dpa/Archivbild

(Foto: Bodo Marks/dpa/Archivbild)

Hamburg (dpa/lno) - Einen Tag nach dem Anschlag auf das Auto des Hamburger Innensenators Andy Grote (SPD) ist am Samstag ein angebliches Bekennerschreiben aufgetaucht. Die Polizei habe das Schreiben zur Kenntnis genommen, sagte ein Sprecher am Samstag. Die Beamten seien nun mit der Bewertung des Internetposts beschäftigt.

Auf der linken Internetplattform "indymedia" kann jeder anonym Daten hochladen. Im konkreten Fall schrieb ein anonymer Verfasser auf "indymedia", die Attacke habe "für die Parkbankcrew", "für die Verletzten und Angeklagten im Rondenbargverfahren" und "für uns" stattgefunden. Die Begriffe Parkbankcrew und das Rondenbargverfahren stehen im Zusammenhang mit Einsätzen beim G20-Gipfel in Hamburg.

Das Schreiben trägt den Titel "Hamburger Innensenator mit Farbe angegriffen". Am Freitag hatten Maskierte an einer Kreuzung im Stadtteil St. Pauli Steine auf das Auto des Innensenators geworfen. Grote hatte später getwittert, dass zum Zeitpunkt des Anschlags auch sein zweijähriger Sohn im Auto gesessen habe. Die Polizei ging bereits am Freitag von einer gezielten und geplanten Aktion aus. Der Staatsschutz hat nach dem Anschlag die Ermittlungen aufgenommen.

Link zum mutmaßlichen Bekennerschreiben

Mitteilung der Polizei

Tweet des Innensenators

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