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Hamburg & Schleswig-Holstein Antidiskriminierungskampagne nach Spuckattacke auf Rabbiner

Peter Tschentscher (SPD), Bürgermeister Hamburgs, spricht auf einem Landesparteitag der SPD. Foto: Markus Scholz/Archivbild

(Foto: Markus Scholz/dpa)

Hamburg (dpa/lno) - Genau eine Woche nach der Spuckattacke auf hohe Vertreter der jüdischen Gemeinde auf dem Hamburger Rathausmarkt wird an selber Stelle eine Kampagne gegen Antisemitismus und Diskriminierung gestartet. Mit der Initiative "Wir sind Hamburg" wollen Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Landesrabbiner Shlomo Bistritzky am Donnerstag ein Zeichen für Toleranz setzen und für Respekt im Umgang mit allen Religionen werben, wie der Senat am Mittwoch mitteilte. Unter dem Motto "Was siehst du?" würden Bürger aufgerufen, sich an einer Plakataktion zu beteiligen.

Bistritzky und Gemeindevorstandsmitglied Eliezer Noe waren in der vergangenen Woche auf dem Rathaus von einem 45-Jährigen Marokkaner bedroht und bespuckt worden. Der offensichtlich antisemitische Angriff hatte in der Stadt große Empörung ausgelöst.

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