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Hamburg & Schleswig-Holstein Aufsichtsratschef Köttgen zufrieden mit der HSV-Spitze

Max-Arnold Köttgen spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Axel Heimken/dpa

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Hamburg (dpa/lno) - HSV-Aufsichtsratschef Max-Arnold Köttgen ist mit der Arbeit des Kontrollgremiums des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV sehr zufrieden. "Wir haben in unserem Gremium aus meiner Sicht genau die richtige Entscheidung getroffen", sagte Köttgen in einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt" (Donnerstag). Dabei hob er vor allem die Verpflichtung von Sportvorstand Jonas Boldt hervor: "Er ist in der Branche sehr gut verdrahtet. Er kennt die Details des Fußballgeschäfts. Und noch wichtiger: Er kann seine Fähigkeiten so einsetzen, dass der HSV sowohl sportlich als auch betriebswirtschaftlich profitiert."

Auch Vorstandsboss Bernd Hoffmann bekommt von Köttgen ein gutes Zeugnis ausgestellt. Zu einer möglichen Verlängerung des Vertrags mit Hoffmann, der bis 2021 läuft, sagte der Aufsichtsratsboss der "Bild" (Donnerstag): "Es ist üblich, sich eine angemessene Zeit vor dem Auslaufen zwischen Aufsichtsrat und Vorstand über eine Fortsetzung zu verständigen." Mit Hoffmanns Arbeit sei das Kontrollgremium "sehr zufrieden".

Über die finanzielle Situation des Clubs, der für das Geschäftsjahr 2018/19 wohl erneut ein Millionen-Minus präsentieren wird, sagte Köttgen dem "Abendblatt": "Ein Großteil der Verluste der vergangenen zwei Jahre, die wir hinnehmen mussten, war die Abarbeitung von Altlasten. Diese Altlasten sind endlich erledigt. Die Basis, die wir jetzt haben, macht das Ziel einer schwarzen Null realistisch."

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Beitrag Hamburger Abendblatt (Bezahlschranke)

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