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Hamburg & Schleswig-Holstein Bäderland startet "Freibad-Ampel" auf seiner Internetseite

Ein Kind springt in einem Schwimmbad ins Becken.

(Foto: Annette Riedl/dpa/Symbolbild)

Damit auch bei zu wenig Personal in allen Hamburger Stadtteilen in den Ferien Schwimmen möglich ist, schließt das Bäderland seine Saunen. Hier und da dreht die Firma an der Öffnungszeiten-Schraube. Für einen Überblick gibt es nun eine Art "Freibad-Ampel".

Hamburg (dpa/lno) - Weil es für die Hamburger Bäder derzeit zu wenig Personal gibt, ist nicht jedes Frei- und Hallenbad wie gewohnt geöffnet. Um dennoch einen guten Überblick zu haben, hat der Betreiber Bäderland nun eine Art "Freibad-Ampel" auf seiner Internetseite eingerichtet. Sie soll "eine transparente und tagesaktuelle Übersicht über die jeweiligen Angebote, Öffnungen und Schließungen sowie einen Ausblick auf die jeweils nächsten Tage" bieten, wie ein Unternehmenssprecher sagte.

Die Ampel ist direkt auf der Startseite .baederland.de zu finden. "Aufgrund der vorübergehend deutlichen Veränderung zu unserem Normalangebot werden wir mit diesem Tool allen Gästen und Interessierten eine einfache Möglichkeit an die Hand geben, um auch im Voraus abzusehen, welche Standorte wann und wie geöffnet beziehungsweise welche Angebote nutzbar sein werden."

Aufgrund von Krankheitsausfällen wegen Corona, zu wenig Aushilfen und bereits mit Kinderschwimmkursen gebundenem Personal muss Bäderland sein Angebot reduzieren. Oberstes Ziel sei es dabei, in den Sommerferien die Freibäder geöffnet zu halten. Teilweise werde es jedoch Einschränkungen bei den Öffnungszeiten geben, hieß es weiter. Zudem sind bis Ende August alle Bäderland-Saunen zu, um das Personal aus diesen Bereichen in den Freibädern einsetzen zu können. Das hat einen weiteren positiven Nebeneffekt: Das Unternehmen kann mit Blick auf die Energiekrise viel Gas einsparen.

Auch einige Hallenbäder in unmittelbarer Nähe von Freibädern bleiben zu. An Orten mit vielen Freibädern werden die Öffnungszeiten zudem einander angepasst - sie sind dann mit Versatz zueinander jeweils nur an fünf statt sieben Tagen pro Woche geöffnet. "So ist eine Freibadversorgung der jeweiligen Region durchgängig sichergestellt", sagte der Sprecher weiter.

Quelle: dpa

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