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Hamburg & Schleswig-Holstein Bewerber für Grünen-Landesvorsitz fordert Veränderungen

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Kiel (dpa/lno) - Der Kieler Grüne Gazi Freitag hat seine Bewerbung für den Landesvorsitz seiner Partei in Schleswig-Holstein mit kritischen Bemerkungen verbunden. Er wolle seine Partei und daraus resultierend deren Politik verändern, schrieb Freitag am Montag in einer Erklärung. Er wolle Strukturen schaffen, die vielfältigen Lebensrealitäten eine Chance auf gleichberechtigte Teilhabe bieten. "Ich finde, dass unsere Fraktionen, unsere Abgeordneten und generell die Funktionsträger*innen aller Parteien zu homogen sind und nicht mehr die Repräsentanz des Volkes darstellen, die ich mir wünsche."

Das führe letztendlich dazu, dass viele Lebensrealitäten von der Politik nicht mehr gesehen und in ihren Entscheidungen auch gar nicht mehr berücksichtigt würden, erklärte Freitag. "Das resultiert wiederum in einem schwindenden Rückhalt der politischen Entscheidungen - vor allem der richtig schwierigen."

In der vergangenen Woche hatten die frühere Umweltstaatssekretärin Anke Erdmann und die Kommunalpolitikerin Katharina Bartsch aus Wentorf (Kreis Herzogtum Lauenburg) eine gemeinsame Bewerbung für den Landesvorsitz der Nord-Grünen verkündet. Die seit 2017 amtierenden Co-Landesvorsitzenden Anna Tranziska und Steffen Regis treten nicht wieder an. Der Landesvorstand der gemeinsam mit der CDU regierenden Grünen wird auf einem Parteitag am 17./18. September neu gewählt.

Quelle: dpa

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