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Hamburg & Schleswig-Holstein Bislang 270 Flüchtlinge aus griechischen Lagern in Hamburg

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Hamburg (dpa/lno) - Hamburg hat bislang im Rahmen der Bundesprogramme 270 Flüchtlinge aus griechischen Lagern aufgenommen. Das ist bundesweit nach Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Berlin die viertgrößte Zahl, wie eine Schriftliche Kleine Anfrage der Grünen-Bürgerschaftsabgeordneten Michael Gwosdz und Alske Freter an den Senat ergab. Insgesamt kamen demnach bislang 2765 Menschen über Bundesaufnahmeprogramme nach Deutschland.

"Demnächst erfolgen die letzten Einreisen aus dem sogenannten "Moria-Kontingent", das nach dem verheerenden Brand des Lagers ins Leben gerufen wurde", sagte Flüchtlingsexperte Gwosdz. Hamburg hatte sich zur Aufnahme von 500 Geflüchteten und von 100 Minderjährigen plus deren Kernfamilie bereiterklärt. "Dass die Bundesregierung hier nach wie vor auf der Bremse steht, ist nicht nachvollziehbar."

Gemessen an der Größe und Wirtschaftskraft Deutschlands sei die Zahl der Aufgenommenen "erschreckend niedrig", sagte Europaexpertin Freter. "Deutschland kann noch viel mehr an Hilfe leisten und muss in Europa vorangehen, denn die Situation in den Lagern an den EU-Außengrenzen ist nach wie vor katastrophal."

© dpa-infocom, dpa:210513-99-585613/2

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