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Hamburg & Schleswig-Holstein Britische Corona-Mutation erstmals in Hamburg festgestellt

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Hamburg (dpa/lno) - Die in Großbritannien entdeckte Coronavirus-Mutation ist erstmals in Hamburg nachgewiesen worden. Durch eine Genomsequenzierungsanalyse sei in sieben Fällen die Variante B 1.1.7 festgestellt worden, teilte die Gesundheitsbehörde am Mittwoch mit. Fünf der Fälle gingen auf eine Reiserückkehr aus Großbritannien zurück und stammten aus zwei familiär verbundenen Haushalten.

Die beiden übrigen Fälle beziehen sich den Angaben zufolge auf den jüngsten Corona-Ausbruch beim Flugzeughersteller Airbus, wobei das Infektionsumfeld noch nicht eindeutig geklärt sei. Einer dieser beiden Fälle betreffe Hamburg, der andere das Hamburger Umland.

Ein Airbus-Sprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Wir arbeiten Hand in Hand mit dem Gesundheitsamt, um die Ursache für die Fälle zu ermitteln." Airbus habe bereits zu Beginn der Krise im vergangenen Frühjahr umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter eingeführt. Die Umsetzung dieser Maßnahmen werde täglich überprüft.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass bei Airbus 21 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Für rund 500 Mitarbeiter wurde Quarantäne angeordnet.

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