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Hamburg & Schleswig-Holstein CDU: Aufmarsch auf Elbchaussee inakzeptabel

Feuerwehrleute löschen in Altona ein brennendes Auto. Foto: Bodo Marks/dpa

(Foto: Bodo Marks/dpa)

Hamburg (dpa/lno) - Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hat den Hamburger Senat aufgerufen, erneute Ausschreitungen von Linksextremisten auf der Elbchaussee zu verhindern. Die Teilnehmer einer Demonstration wollten am Freitag die gleiche Route gehen wie schon bei einem gewalttätigen Aufmarsch während des G20-Gipfels vor drei Jahren, erklärte der innenpolitische Sprecher der CDU, Dennis Gladiator, am Donnerstag. Der gewaltverherrlichende Aufmarsch sei inakzeptabel. "Es ist geradezu zynisch, dass Linksextreme diese Route an der Elbchaussee jetzt, drei Jahre nach dem G20-Gipfel, erneut für ihre Propaganda nutzen. Das zeigt die gefährliche und menschenverachtende Haltung dieser Gruppierungen", erklärte Gladiator. Er warf Rot-Grün vor, die Augen vor dem Linksextremismus zu verschließen: "Die nächsten Straftaten kommen bestimmt, aber SPD und Grüne schauen lieber weg, als das Problem endlich zu lösen."

Die Demonstration hat laut Polizei ein "Bündnis gegen Repression" angemeldet. Das Motto lautet "Solidarität mit den Angeklagten im Elbchaussee-Prozess - Es muss ein Zeichen gesetzt werden". Am Landgericht soll am Freitag ein Prozess gegen fünf Angeklagte im Zusammenhang mit den Ausschreitungen vom 7. Juli 2017 mit der Urteilsverkündung zu Ende gehen.

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