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Hamburg & Schleswig-Holstein CDU: Mit Untertunnelung der Willy-Brandt-Straße City beleben

Passanten überqueren die Willy-Brandt-Straße. Foto: Axel Heimken/dpa/Archivbild

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Hamburg (dpa/lno) - Mit der Untertunnelung der Willy-Brandt-Straße und einem Stadt-Boulevard will die CDU die Trennung von Hamburger Innenstadt und Hafencity aufheben und das Zentrum neu beleben. Anstelle des Autoverkehrs solle auf der Fläche Raum für Wohnen, Schlendern und mehr Grün geschaffen werden, sagte CDU-Spitzenkandidat Marcus Weinberg am Mittwoch bei der Vorstellung des Konzepts, das auch Teil der Wahlprogramms zur Bürgerschaftswahl ist.

Die Willy-Brandt-Straße sei eine der wichtigsten Ost-West-Verkehrsachsen der Stadt. "Derzeit bildet sie jedoch auch eine Barriere, die mitten durch das Herz unserer Innenstadt führt. Wir wollen, dass wieder zusammenwächst, was früher zusammengehörte", sagte Weinberg. Mit vielen Grün- und Aufenthaltsflächen solle das Herz der Stadt neu belebt werden. "Eine Vision, in der es wieder möglich sein wird, vom Rathaus zu Fuß zum Michel zu flanieren."

Dass es möglich sei, mit Hilfe eines solchen Projekts einen Stadtteil wiederzubeleben, zeigten Vergleichsprojekte wie in Barcelona und Kopenhagen. Während früher rund 100 000 Menschen in der Innenstadt lebten, seien es heute nur noch etwa 13 000. "Um die Innenstadt langfristig wieder mit Leben zu füllen, brauchen wir eine neue Durchmischung von Wohn-, Gewerbe- und Grünflächen."

Die Finanzierung könne zu einem Großteil aus Bundesmitteln und durch Verkauf der entstehenden Wohn- und Gewerbeflächen erfolgen, sagte er.

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