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Hamburg & Schleswig-Holstein CDU: Schnelltests in Behörden "noch ziemlich unkoordiniert"

Nach einem Corona-Schnelltest wird eine Lösung auf eine Testkassette aufgeträufelt. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Hamburgs Unternehmen sollen ihren Mitarbeitern Corona-Schnelltests anbieten und auch Bescheinigungen über das Ergebnis ausstellen können. In den Behörden wird das allmählich umgesetzt.

Hamburg (dpa/lno) - Die Behörden der Stadt Hamburg bieten seit dem 22. März Corona-Schnelltests für ihre Mitarbeiter an. Das geht aus einer Kleinen Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion an den Hamburger Senat hervor. Danach wurde anfangs ein Schnelltest pro Woche angeboten, mittlerweile sind es zwei Tests pro Woche. In der Fläche kommen dabei Eigenschnelltests zum Einsatz. In einem nächsten Schritt soll den Beschäftigten auch die Möglichkeit gegeben werden, eine Bescheinigung über ihr Testergebnis zu bekommen.

Seit dem 6. April erheben die Behörden die Gesamtzahl der wöchentlich an die Beschäftigten ausgegeben Eigenschnelltests. Wie viele Beschäftigte in etwa da sind, weiß der Senat nicht. "Vielmehr liegt der Ausstattung der Dienststellen mit Eigenschnelltests ein Mengengerüst zugrunde, das ausgehend von der jeweiligen Personalstärke rechnerisch eine Homeoffice-Quote berücksichtigt", heißt es in der Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage. Der Senat zahle 4,21 Euro netto bzw. 5,01 Euro brutto pro Test.

"Während der Senat nach außen die Unternehmen deutlich an ihre Verantwortung in Bezug auf die Testung ihrer Beschäftigten ermahnt, erfolgt die Testung der eigenen Beschäftigten in den Behörden auch noch ziemlich unkoordiniert", sagte Sandro Kappe (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Alles wirke "ziemlich holterdiepolter, dabei hätte der Senat eigentlich geordneter und vor allem auch schneller als gutes Vorbild vorangehen müssen".

© dpa-infocom, dpa:210413-99-181228/2

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