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Hamburg & Schleswig-Holstein Charakterstarke Flensburger dürfen vom Titelgewinn träumen

Ein Handballspieler hält den Spielball in den Händen. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Flensburg (dpa/lno) - Magnus Röd brachte es auf den Punkt. "Diese beiden Punkte bedeuten alles, jetzt müssen wir nur noch für Sonntag regenerieren. Wir müssen unsere Arbeit machen", sagte der norwegische Rückraumspieler der SG Flensburg-Handewitt, die mit einem hauchdünnen 27:26 beim HC Erlangen ihren Traum von der dritten deutschen Handball-Meisterschaft innerhalb von vier Jahren am Leben erhielt. So haben die Flensburger bei einem Ausrutscher des großen Rivalen THW Kiel am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei den Rhein-Neckar Löwen noch die Möglichkeit, den Titel zu holen.

"Das war eines der dramatischsten Spiele, das ich je gesehen habe", sagte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke über eine Partie, die in den letzten 15 Sekunden förmlich explodiert war. Erst traf der angeschlagene Spielmacher Jim Gottfridsson, dann hatten die Flensburger Glück, dass die Unparteiischen einen möglichen Siebenmeter wegen eines Abstandsvergehens für Erlangen nicht gaben.

Der ohnehin ausgedünnte Kader der Flensburger schlich förmlich ins Ziel. Gottfridsson hatte sich am linken Fuß verletzt, Göran Sögard Johannessen gab trotz seiner Leistenverletzung alles. "Es steckt viel Charakter in der Mannschaft", sagte Trainer Maik Machulla, der auch im Finalspiel gegen Balingen auf die Mentalität seiner Schützlinge setzt.

© dpa-infocom, dpa:210624-99-125867/2

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