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Hamburg & Schleswig-Holstein Corona-Infektionen in der Landesunterkunft Bad Segeberg

Ein Arzt macht einen Abstrich für einen Corona-Test. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

(Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild)

Bad Segeberg (dpa/lno) - In der Landesunterkunft für Flüchtlinge in Bad Segeberg ist nach dem Nachweis von zwei Corona-Infektionen der Ankunftsbereich unter Quarantäne gestellt worden. Nach Angaben des Landesamts für Zuwanderung und Flüchtlinge vom Donnerstag handelt es sich um Infektionen mit der Omikron-Variante. Der Kreis Segeberg habe den Bereich der Unterkunft unter Quarantäne gestellt. Betroffen seien 109 afghanische Ortskräfte, die mindestens bis zum 17. Januar das isolierte Containerfeld nicht verlassen dürfen.

Alle in Schleswig-Holstein aufgenommenen afghanischen Ortskräfte durchlaufen den Angaben zufolge eine 14-tägige Ankunftsquarantäne in der Landesunterkunft Bad Segeberg, bevor sie in die Kreise oder kreisfreien Städte im Land ziehen. Sie werden direkt nach der Aufnahme auf Covid-19 getestet. Erst nach einem weiteren negativen Test am Ende der Quarantäne können sie den Isolationsbereich und die Landesunterkunft verlassen.

Die Tests wurden den Angaben zufolge am Montag vorgenommen. Nach dem Eintreffen der Ergebnisse seien die Betroffenen gesondert isoliert worden. Neu ankommende afghanische Ortskräfte in Schleswig-Holstein werden nun bis zum Auslaufen der Allgemeinverfügung in einem extra eingerichteten Quarantänebereich der Landesunterkunft Rendsburg untergebracht. Seit dem Sommer 2021 hat das Land Schleswig-Holstein nach Angaben des Landesamts 523 Menschen aus Afghanistan aufgenommen, die sich als Ortskräfte oder zum Beispiel für Menschenrechte engagiert haben.

© dpa-infocom, dpa:220106-99-615749/2

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