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Hamburg & Schleswig-Holstein Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein geht weiter nach oben

Eine Mitarbeiterin eines Testzentrums entnimmt einer Frau einen Nasenabstrich für einen Corona-Test.

(Foto: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa)

Kiel (dpa/lno) - Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein zieht weiter an. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen innerhalb von sieben Tagen betrug nach Angaben der Landesmeldestelle (Stand 18.08 Uhr) am Freitag 384,3. Eine Woche zuvor hatte der Wert 373,3 erreicht. In der täglichen Übersicht des Robert Koch-Instituts hat Schleswig-Holstein inzwischen erneut eine der höchsten Inzidenzen, nur drei Bundesländer rangieren davor.

Die Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Am Freitag wurden 1697 Corona-Neuinfektionen verzeichnet, eine Woche zuvor waren es 1618. In den Kliniken wurden 354 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus behandelt (Vorwoche: 394). Auf den Intensivstationen lagen demnach 21 Corona-Patienten (Vorwoche: 34) von denen wie am Donnerstag 14 beatmet wurden.

Die Hospitalisierungsinzidenz betrug am Freitag 6,70. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Eine Woche zuvor hatte diese Zahl bei 6,08 gelegen.

Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 sind in Schleswig-Holstein 2774 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Ihre Zahl erhöhte sich im Vergleich zum Donnerstag um fünf Todesfälle. Die Gesamtzahl der Genesenen gab die Landesmeldestelle mit rund 907.000 an.

Unter den Kreisen und kreisfreien Städten bleibt Lübeck mit 536,8 weiterhin Spitzenreiter bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Es folgen unverändert Ostholstein (487,6) und Dithmarschen (480,7). Den niedrigsten Wert verzeichnete der Kreis Steinburg mit 277,4.

Quelle: dpa

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