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Hamburg & Schleswig-Holstein Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt auf 399,8

Eine biologisch-technische Assistentin bereitet PCR-Tests für die Analyse vor.

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbol)

Kiel (dpa/lno) - Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Montag auf 399,8 gesunken. Das geht aus den Daten der Landesmeldestelle (Stand 18.23 Uhr) hervor. Eine Woche zuvor hatte die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen noch bei 543,9 gelegen. Ungefähr bei diesem Wert befand sich am Montag die bundesweite Inzidenz (538,9).

Die Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

In Schleswig-Holstein wurden am Montag 3240 neue Corona-Fälle gemeldet, eine Woche zuvor waren es 4371. Auch die Lage in den Kliniken hat sich verbessert: Den Angaben zufolge werden dort 450 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus behandelt (Vorwoche: 477). Auf den Intensivstationen lagen demnach 35 Corona-Patienten, von denen 17 beatmet wurden. Am Montag vor einer Woche waren es 44 Intensiv-Patienten.

Die Hospitalisierungsinzidenz sank auf 5,98. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Vor einer Woche hatte diese Zahl bei 8,86 gelegen.

Die Gesamtzahl derjenigen, die seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 in Schleswig-Holstein im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind, betrug am Montag 2734. Seit Freitag wurden 8 neue Todesfälle gemeldet.

Unter den Kreisen und kreisfreien Städten hat Lübeck weiter die höchste Sieben-Tage-Inzidenz - sie erreichte am Montag 577,0. Den zweithöchsten Wert verzeichnete Flensburg (543,3), danach folgt der Kreis Segeberg (506,1). Die niedrigste Inzidenz registrierte der Kreis Stormarn (282,0).

Quelle: dpa

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