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Hamburg & Schleswig-Holstein Corona-Tests vor Landtagssitzung in Kiel

Ein Mann hält einen Schnelltest zur Erkennung des Coronavirus in den Händen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild

(Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild)

Erst zum Test, dann ins Plenum - die Corona-Pandemie verändert auch die Abläufe im Kieler Landtag. Vor den Debatten können sich die Abgeordneten auf das Virus testen lassen. Die Verwaltung des Parlaments arbeitet derzeit überwiegend zu Hause.

Kiel (dpa/lno) - Der Teil-Lockdown im November beeinflusst auch die Planungen für die Landtagssitzung in der nächsten Woche in Kiel. "Die Sitzung findet auf jeden Fall statt", sagte Parlamentssprecherin Vivien Albers der Deutschen Presse-Agentur. Über Details werde der Ältestenrat am Mittwoch entscheiden. Erstmals wird es für Abgeordnete Corona-Schnelltests geben. Sie sind vorgesehen für Donnerstag und Freitag eine Stunde vor Sitzungsbeginn. Für Dienstagnachmittag werden sogenannte PCR-Tests vorbereitet. Diese gelten im Vergleich zu den Schnelltests als zuverlässiger. Die Tests sind freiwillig.

"Wir arbeiten auf Hochtouren", sagte Albers im Blick auf die Vorbereitungen für die November-Sitzung des Landtags. Diese soll nach bisherigem Stand regulär am Mittwoch beginnen und am Freitag enden. Ob die Tagung angesichts der Corona-Situation eventuell noch verkürzt wird, ist offen. Zum Schutz vor dem Coronavirus trennen im Plenarsaal Acrylglaswände die Abgeordneten voneinander. Diesen wird auch empfohlen, am Sitzplatz einen Mund-Nase-Schutz zu tragen.

Die 180 Mitarbeiter der Landtagsverwaltung arbeiten derzeit überwiegend im Homeoffice. Ausgenommen sind Tätigkeiten, die zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs zwingend notwendig sind und nur vor Ort erledigt werden können.

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