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Hamburg & Schleswig-Holstein Deutlich weniger Betriebsgründungen in Hamburg

Das Rathaus in Hamburg. Foto: Maurizio Gambarini/dpa

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Hamburg (dpa/lno) - Im Corona-Jahr 2020 ist die Zahl der Betriebsgründungen in Hamburg deutlich zurückgegangen. Insgesamt seien knapp 4500 Unternehmen neu an den Start gegangen und damit 5,7 Prozent weniger als im Jahr zuvor, teilte das Statistikamt Nord am Montag mit. Vor allem im zweiten Quartal 2020, in der Zeit des ersten Lockdowns, sei die Zahl der Betriebsgründungen um fast 13 Prozent massiv gesunken. Im vierten Quartal betrug das Minus nur noch 2,5 Prozent, wie die Statistiker erklärten. Die Betriebsgründungsquote je 1000 Einwohnerinnen und Einwohnern lag in Hamburg bei 2,4, wobei sie im Bezirk Bergedorf mit 1,1 am niedrigsten und im Bezirk Mitte mit 5,8 am höchsten ausfiel.

Laut Statistikamt Nord fallen unter die Betriebsgründungsstatistik Firmen, deren Rechtsform oder Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Beim Kleingewerbe wiederum seien Betriebe zusammengefasst, die unter anderem nicht im Handelsregister eingetragen seien und keine Arbeitnehmer beschäftigen. Bei ihnen ist die Zahl der Neugründungen im vergangenen Jahr um knapp 21 Prozent auf 4870 gesunken. Die Zahl neu gegründeter Nebenerwerbsbetriebe verringerte sich um rund sechs Prozent auf 6700.

© dpa-infocom, dpa:210301-99-640348/2

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