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Hamburg & Schleswig-Holstein Deutlich weniger Verkehrsunfälle wegen der Corona-Pandemie

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Hamburg (dpa/lno) - Aufgrund der Corona-Einschränkungen hat es in Hamburg im März deutlich weniger Verkehrsunfälle gegeben. So sank die Zahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1203 Unfälle auf 4143, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Das hat auch Auswirkungen auf die Verletzten: Während im März 2019 noch 612 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt wurden, waren es im März 2020 bei einem coronabedingten niedrigeren Verkehrsaufkommen nur noch 478. Zudem gab es keine Verkehrstoten (März 2019: 2).

Auch mit Blick auf die ersten drei Monate des Jahres sind die Zahlen gesunken. So sind zwischen Januar und Ende März fünf Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben. Das waren drei weniger als im Vorjahreszeitraum. Diese Tendenz macht sich auch bei den Verletzten bemerkbar. Im ersten Quartal 2020 sind bei Verkehrsunfällen 155 Menschen schwer verletzt (- 1,3 Prozent) und 1606 Menschen leicht verletzt (-4,1 Prozent) worden.

Deutschlandweit registrierte des Bundesamt im März 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat 23 Prozent weniger Verkehrsunfälle, 27 Prozent weniger Verletzte und so wenig Verkehrstote in einem Monat (158) wie seit der Wiedervereinigung 1990 nicht mehr.

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