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Hamburg & Schleswig-Holstein Drei Raser in kurzer Zeit: Spitzenreiter 120 km/h zu schnell

Autos fahren auf einer Straße.

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild)

Hamburg (dpa/lno) - Gleich drei Raser hat die Polizei in einer Nacht auf der Köhlbrandbrücke und an der A7 in Hamburg gefasst. Spitzenreiter in Sachen überhöhte Geschwindigkeit sei ein 49 Jahre alter Fahrer gewesen, der mit 182 statt der erlaubten 60 Kilometer pro Stunde über die Brücke gerast sei, teilte die Polizei am Dienstag mit. Den Beamten gelang es schließlich, das Auto im Bereich der Anschlussstelle Volkspark anzuhalten und den Fahrer zu kontrollieren. Neben der Sicherstellung seines Führerscheins zogen die Beamten auch sein 270 PS-starkes Fahrzeug ein und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Teilnahme an einem Kraftfahrzeugrennen ein.

Zuvor war einer Zivilstreife am Montag auf der Autobahn 7 in Höhe der Anschlussstelle Stellingen ein 18 Jahre alter Autofahrer wegen seiner riskanten Fahrweise aufgefallen. Er habe das Polizeifahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 115 statt der erlaubten 60 Kilometer pro Stunde und ein weiteres Auto verbotswidrig rechts überholt, sagte ein Polizeisprecher.

Da der Verdacht bestand, dass der junge Mann Drogen genommen hatte, führten die Beamten einen Vortest durch, den der 18-Jährige mit ausgespucktem Wasser zu manipulieren versuchte. Ein erneuter Test auf der Polizeidienststelle habe positiv auf Kokain reagiert, sagte der Polizeisprecher. Auch dem 18-Jährigen droht ein Ermittlungsverfahren.

Kurz nach Mitternacht stoppte die Polizei dann im Bereich einer Baustelle an der Anschlussstelle Waltershof einen Sattelzug mit niederländischem Kennzeichen. Das Fahrzeug war nach Polizeiangaben im Baustellenbereich 96 statt der erlaubten 60 Kilometer pro Stunde gefahren. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung von 950 Euro konnte der 29 Jahre alte Fahrer seine Tour fortsetzten.

Quelle: dpa

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