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Hamburg & Schleswig-Holstein Drei Tonnen Kokain: Prozess gegen mutmaßliche Drogenbande

Eine Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in ihren Händen. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

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Hamburg (dpa/lno) - Mehr als drei Tonnen Kokain soll eine Drogenbande von Südamerika nach Hamburg geschmuggelt haben. Zehn Männer im Alter zwischen 27 und 59 Jahren müssen sich vom kommenden Donnerstag an deshalb vor dem Hamburger Landgericht verantworten, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Drei von ihnen wird bandenmäßiges Handeltreiben mit Betäubungsmitteln vorgeworfen, die sieben anderen sind der Beihilfe angeklagt (Az. 626 KLs 10/21). Gegen drei weitere mutmaßliche Komplizen laufen gesonderte Verfahren. Die drei Hauptangeklagten, ein 33-Jähriger und zwei Männer im Alter von 40 Jahren, sollen für den Empfang der Kokainlieferungen in Hamburg zuständig gewesen sein. Dafür hätten sie die regulären Abfertigungsprozesse im Hafen manipuliert und die Bergung der Schmuggelware mit Containern organisiert, hieß es. Die Mitangeklagten sollen beim Transport und der Lagerung des Rauschgifts geholfen haben. Das Kokain soll jeweils in dreistelligen Kilogrammmengen in Containern aus Südamerika versteckt gewesen und zwischen Juni 2019 und Juli 2020 im Hamburger Hafen angekommen sein. Zuletzt sollen zwei der Mitangeklagten im Alter von 27 und 29 Jahren versucht haben, einen Container am Terminal Altenwerder abzuholen. Dieser enthielt den Angaben zufolge offiziell Reis, tatsächlich aber auch fast 1,3 Tonnen Kokain. Mitte Dezember vergangenen Jahres hatten rund 500 Beamte des Zollfahndungsamts und der Polizei Hamburg 15 Tatverdächtige festgenommen. Die Haftbefehle lagen bereits vor. Die Beamten durchsuchten 38 Wohnungen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen, wie die Polizei damals mitteilte.

© dpa-infocom, dpa:210917-99-255146/2

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