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Hamburg & Schleswig-Holstein FDP fordert von Günther Führung

Daniel Günther (CDU, r), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, und Christopher Vogt, FDP-Fraktionsvorsitzender, sprechen.

(Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild)

Kiel (dpa/lno) - Die FDP im schleswig-holsteinischen Landtag hat den Start der schwarz-grünen Koalition nach der Landtagswahl vom 8. Mai hart kritisiert. "Von einem Fehlstart der Landesregierung möchte ich noch nicht sprechen, denn wirklich gestartet ist Schwarz-Grün ja noch immer nicht", sagte Fraktionschef Christopher Vogt der Deutschen Presse-Agentur. Die Herausforderungen vor allem in Energieversorgung, Bildung, Digitalisierung und Gesundheit seien gewaltig. "CDU und Grüne müssen erst noch beweisen, dass diese Koalition tatsächlich mehr ist als nur ein strategisch motiviertes Machtbündnis der beiden Parteiführungen."

Er erwarte in den kommenden Wochen vor allem endlich Führung durch den Ministerpräsidenten, sagte Vogt. "Daniel Günther muss seine ersten Wahlversprechen einlösen, darf sich das Desaster von Finanzministerin Monika Heinold bei der Grundsteuer nicht weiter angucken, muss einen Winterfahrplan für Schulen, Hochschulen und Krankenhäuser präsentieren und auch beweisen, dass seine personellen Entscheidungen wirklich dem Ernst der Lage gerecht werden." Günther könne sich nicht länger wegducken.

Quelle: dpa

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