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Hamburg & Schleswig-Holstein Fast 31 Prozent der Schüler mindestens einmal geimpft

Eine Spritze liegt auf einem Impfpass. Foto: Friso Gentsch/dpa/Illustration

(Foto: Friso Gentsch/dpa/Illustration)

Kiel (dpa/lno) - Die Corona-Impfkampagne macht auch bei den Schülerinnen und Schülern in Schleswig-Holstein Fortschritte. 30,9 Prozent der Mädchen und Jungen zwischen 12 und 17 Jahren seien inzwischen mindestens einmal geimpft worden, teilte Bildungsministerin Karin Prien (CDU) am Freitag mit. "Das ist bundesweiter Spitzenwert." Rund 10.500 Schüler hätten sich mit Stand Donnerstag zur Impfung in den Schulen angemeldet. Zusätzlich ließen sich Schüler in den Impfzentren impfen. Dies könnten sie ohne Termin in allen Impfzentren jeweils mittwochs bis sonntags von 13.00 bis 18.00 Uhr machen.

Eine Umfrage unter den Lehrern im Land habe bei knapp 2400 Teilnehmern ergeben, dass 96 Prozent mindestens einmal geimpft seien. "Die Schülerinnen und Schüler waren anderthalb Jahre solidarisch und haben auf viel verzichtet", betonte Prien. Jetzt sei es an allen Erwachsenen, Solidarität zu zeigen und sich impfen zu lassen, damit die Kinder und Jugendlichen in Schleswig-Holstein ein sicheres Präsenzschuljahr 2021/22 haben.

"Ich erwarte von allen Erwachsenen, die das gesundheitlich können, dass sie dieses Impfangebot auch annehmen", sagte sie. "Es wäre weder rechtlich noch ethisch vertretbar, wenn Schülerinnen und Schüler auf Präsenzunterricht verzichten müssten, weil sich Erwachsene nicht impfen lassen wollen."

Bei Tests an Schulen habe es 178 positive Ergebnisse gegeben, bei 365 000 Schülern. "So richtig viel, finde ich, ist das nicht", sagte die Ministerin. Zwar würden durch die Massentestungen im Moment Fälle in den Schulen aufgedeckt, es gebe dort aber kein Ausbruchsgeschehen. Infektionen würden aus dem privaten Bereich hineingetragen. Reiserückkehrer seien eine Quelle und größere private Feiern. Es bleibe bei den bekannten Instrumenten wie Testen, Masken und Abstand.

© dpa-infocom, dpa:210813-99-832007/2

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