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Hamburg & Schleswig-Holstein "Faust-Schnauzen-Technik": Hund von Polizisten reanimiert

Der Polizei-Schriftzug steht auf einem Einsatzfahrzeug. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

(Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild)

Hamburg (dpa/lno) - Mit einer laut Einsatzbericht "improvisierten Faust-Schnauzen-Technik" haben Polizisten in Hamburg-Billstedt einen kleinen Hund reanimiert. Ein Mädchen sei völlig aufgelöst mit ihrem leblosen Chihuahua auf dem Arm im Kommissariat 42 aufgetaucht und habe berichtet, dass ihr der Hund vom Arm gefallen sei, schrieb die Polizei Hamburg am Freitag bei Facebook. Nachdem Atmung und Puls nicht mehr feststellbar gewesen seien, hätten anwesende Kollegen der Streifenwagenbesatzung "Peter 2/65" die Beatmung und eine Herzdruckmassage eingeleitet.

"Unter Fortführung dieser Maßnahmen wurde der Hund mit dem Streifenwagen zu einem nahe gelegenen Tierarzt gefahren, wo die weitere Versorgung übernommen wurde." Die zwischenzeitlich ebenfalls in der Wache aufgetauchte Mutter des Mädchens habe sich derweil um die Betreuung des Kindes gekümmert. Der Vorfall habe sich bereits vor einer Woche ereignet.

Später habe sich die Tierarztpraxis bei der Polizei gemeldet und für die Lebensrettung bedankt. Der kleine Hund sei in stabilem Zustand in eine Tierklinik verlegt worden, hieß es. Der Chihuahua ist laut Weltverband der Hundezüchter die kleinste Hunderasse der Welt.

© dpa-infocom, dpa:210813-99-831242/2

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