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Hamburg & Schleswig-Holstein Fehmarn testet die elektronische Ostseecard

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Fehmarn (dpa/lno) - Fehmarn testet eine elektronische Kurkarte. Damit sei die Ostsee-Insel mit mehr als 2,6 Millionen Übernachtungen im Jahr Vorreiterin in Deutschland, sagte Fehmarns Tourismuschef Oliver Behncke am Mittwoch. Seit dem 1. Juni testen zunächst zwölf Vermieter das Programm zum digitalen Kurtaxmanagement, wie es offiziell heißt.

Dabei laden sich die Gäste eine App mit dem Namen "WelcmPass" auf ihr Smartphone. Darüber können sie dann den Meldeschein und den Anmeldebogen für die "Ostseecard" - eine für die gesamte Lübecker Buch geltende Kurkarte - in einem Arbeitsgang ausfüllen. Zuvor hatten die "Lübecker Nachrichten" berichtet.

Der Tourismus Service Fehmarn erhoffe sich dadurch eine Arbeitsersparnis von rund 30 Prozent, sagte Behncke. Für die Vermieter könne der Arbeitsaufwand um bis zu 90 Prozent sinken. Außerdem erhoffe man sich eine größere Akzeptanz der Kurtaxe.

An dem Pilotprojekt zur elektronischen Kurkarte nehmen nach Angaben des Anbieters - der Firma Guide2 GmbH aus Tating im Kreis Nordfriesland - auch die Nordseeinsel Pellworm, Nordstrand im Kreis Nordfriesland, Mölln im Kreis Herzogtum Lauenburg sowie Königstein im Taunus und Bad Karlshafen in Hessen teil.

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