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Hamburg & Schleswig-Holstein Flensburgs Handballer wieder vor Fans: "Großartiges Gefühl"

Ein Ball in der Hand eines Spielers. Foto: Robert Michael/dpa/Symbolbild

(Foto: Robert Michael/dpa/Symbolbild)

Flensburg (dpa/lno) - 210 Tage lang hatten die Handballer der SG Flensburg-Handewitt auf diesen Augenblick warten müssen. Aber beim Champions-League-Heimspiel gegen den FC Porto waren am Mittwochaabend endlich wieder Fans in der heimischen Arena: "Es war ein großartiges Gefühl, in die Halle zu kommen und die Zuschauer zu sehen", sagte SG-Trainer Maik Machulla nach dem 36:29-Sieg, der die Tabellenführung der Norddeutschen in der Vorrundengruppe A festigte.

Schlussendlich waren es nur 722 anstelle der 1200 zugelassenen Personen in der Halle. Doch damit hatten die Verantwortlichen gerechnet. SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke sprach bereits vor der Partie von einer spürbaren Zurückhaltung beim Kartenverkauf. Beim ersten Bundesliga-Heimspiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen am 7. Oktober hoffen die Flensburger dann schon auf mehr Zuschauer.

Gegen die Portugiesen zeigte vor allem der dänische Neuzugang Lasse Möller eine ganz starke Partie. Der 1,99-Meter-Mann vertrat den verletzten Göran Sögard Johannessen sehr gut, avancierte mit acht Treffern zum besten Torschützen der Norddeutschen. "Lasse hat sehr gut gespielt", lobte auch Machulla. Immer besser ins Flensburger System findet auch der nachverpflichtete Kreisläufer Domen Pelko, der auf vier Treffer kam.

Eine Premiere gab es für den erst 18 Jahre alten Rückraumspieler Magnus Holpert. Der Sohn von Torhüterlegende Jan Holpert (52) kam in der letzten Spielminute im Flensburger Rückraum zum Einsatz und markierte mit dem Treffer zum 35:29 sein erstes Tor in der europäischen Königsklasse. Schon am Sonntag (16.00 Uhr/Sky) steht für die Flensburger dann mit der Partie bei der HSG Wetzlar der Auftakt in der Bundesliga auf dem Programm.

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