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Hamburg & Schleswig-Holstein Fliegerbombe in Kiel entschärft

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Wieder eine Bombenentschärfung in Kiel: Eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Holsteinstadion unschädlich gemacht worden. Dafür mussten auch zwei Bundesstraßen gesperrt werden.

Kiel (dpa/lno) - Sprengstoffexperten haben in Kiel erneut eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Sie war bei Arbeiten am Holsteinstadion entdeckt worden. Ab 11.00 Uhr wurden zunächst Straßen gesperrt, darunter auch die Bundesstraßen 76 und 503, wie eine Polizeisprecherin sagte. Bis 12.00 Uhr verließen alle rund 2600 Anwohner in dem Bereich ihre Häuser und Wohnungen.

Die Entschärfung begann gegen 12.30 Uhr und verlief ohne Komplikationen, wie die Polizei später mitteilte. Allerdings war es wie erwartet bei einem der Zünder zu Komplikationen gekommen, so dass dafür die sogenannte Wasserschneidtechnik eingesetzt werden musste. Direkt nach der Entschärfung gegen 15.00 Uhr konnten die Anwohner zurück in ihre Wohnungen. Bereits am 21. Februar war in unmittelbarer Nähe der jetzigen Fundstelle eine gleichartige Fliegerbombe entschärft worden.

Ende Mai war im Kieler Stadtteil Elmschenhagen eine amerikanische Fliegerbombe unschädlich gemacht worden. 6500 Einwohner von Elmschenhagen mussten damals ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Fünf Tage zuvor hatten die Experten des Kampfmittelräumdienstes einen Blindgänger in Kiel-Wellingdorf ohne Zwischenfälle unschädlich gemacht.

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