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Hamburg & Schleswig-Holstein "Fridays for Future" fordern klimaneutrales Hamburg bis 2035

Schüler halten bei einer

(Foto: Federico Gambarini/dpa)

Hamburg (dpa/lno) - Klimaaktivisten der Jugendbewegung "Fridays for Future" haben vom Hamburger Senat und der Bürgerschaft konkrete Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels gefordert. Um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, müsse Hamburg bis 2035 zur klimaneutralen Stadt werden, heißt es in einem Forderungskatalog, den Vertreter von "Fridays for Future" am Dienstag dem Umweltausschuss der Bürgerschaft vorlegten. Dazu müsse das bis dahin noch zur Verfügung stehende CO2-Budget auf alle Behörden verteilt und diese zur Einhaltung der Ziele verpflichtet werden. Der Umweltbehörde solle ein Vetorecht gegen Entscheidungen anderer Behörden eingeräumt werden, sofern diese den Zielen entgegenstünden.

Unter anderem wurde bis 2025 die Abschaltung aller Kohlekraftwerke verlangt, die sich auf Hamburger Gebiet befinden oder über die die Stadt verfügt. Zehn Jahre später müsse die gesamte Energieerzeugung und -versorgung auf erneuerbare Energien umgestellt sein. Im Verkehrsbereich forderten die Aktivisten eine "Befreiung der Innenstadt" vom motorisierten Individualverkehr, einen Ausbau des Radverkehrs und ein 365-Euro-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr. Ferner müsse der gesamte Gebäudebestand bis 2035 energetisch saniert werden.

"Die Uhr tickt, es müssen zeitnah konsequente Ziele erreicht werden, damit eine Klimakatastrophe noch verhindert werden kann", sagte Nele Brebeck, Sprecherin von "Fridays for Future" Hamburg. Die Forderungen seien in enger Zusammenarbeit mit den Hamburger "Scientists for Future" entstanden.

Forderungskatalog Fridays for Future Hamburg

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