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Hamburg & Schleswig-Holstein Fußball-Debatte mit Grote ohne Öffentlichkeit

Andy Grote (SPD), Innensenator von Hamburg. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild)

Hamburg (dpa/lno) - Angekündigte Proteste im Vorfeld einer für Donnerstagabend geplanten Diskussion zum Thema "Unser Fußball - braucht neue Werte" haben dafür gesorgt, dass die Öffentlichkeit von der Veranstaltung im Hamburg Millerntorstadion ausgeschlossen wurde. Vor allem wegen der angekündigten Teilnahme von Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) und DFB-Vizepräsident Rainer Koch hatte es im Vorfeld Ärger und Proteste gegeben.

"Das Präsidium bedauert die Entscheidung, denn der FC St. Pauli steht für eine offene und tolerante Diskussionskultur", erklärte der Clubchef des Zweitligisten FC St. Pauli, Oke Göttlich.

Das Ziel, über neue Werte im Fußball zu diskutieren, sähen sie in der ursprünglichen Form stark gefährdet, wurde ein Sprecher des veranstaltenden Fanclubs fairnetzer.1910 auf der St.-Pauli-Homepage zitiert. "Denn durch die Intervention und den Protest von verschiedenen Fangruppierungen und nun auch durch politische Gruppen sehen wir einen reibungslosen Ablauf der Podiumsdiskussion nicht mehr gewährleistet und können sie daher aus Sicherheitsgründen nicht wie geplant durchführen." Die Veranstalter überlegten laut Mitteilung, die Debatte aufzuzeichnen und im Nachgang zu veröffentlichen.

Mitteilung des Veranstalters auf der St.-Pauli-Homepage

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