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Hamburg & Schleswig-Holstein Gericht erlaubt größere Fridays-for-Future-Demo in Hamburg

Auf einer Richterbank im Landgericht liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/dpa

(Foto: Uli Deck/dpa)

Hamburg (dpa/lno) - In Hamburg dürfen nun doch deutlich mehr Fridays-for-Future-Anhänger auf die Straße gehen als zunächst von den Behörden erlaubt. Das Verwaltungsgericht Hamburg hat einem Eilantrag der Klimaschützer am Freitagmorgen stattgegeben, wie Fridays for Future mitteilte. "Die Versammlungen dürfen weitgehend wie geplant stattfinden", sagte ein Gerichtssprecher der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Damit können am Freitagnachmittag drei Demozüge mit jeweils maximal 3500 Teilnehmern durch die Innenstadt ziehen.

Der einzige Unterschied zur ursprünglich geplanten Großdemonstrationen zum Klimawandel ist, dass bei der Endkundgebung die Abstände der drei Demozüge zueinander größer sein müssen. Dem Gerichtssprecher zufolge müssen es mindestens 300 Meter sein.

Die Hamburger Demos im Rahmen des sechsten globalen Klimastreiks mit dem Motto "Kein Grad weiter!" sollen um 14.00 Uhr am Busbahnhof Altona, auf der Lombardsbrücke und am Berliner Tor starten. Es besteht allerdings auch noch die Möglichkeit für beide Parteien, das Oberverwaltungsgericht anzurufen.

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