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Hamburg & Schleswig-Holstein Geschäfte in Schleswig-Holstein nach Schließung wieder offen

(Foto: Stefan Sauer/dpa/Symbolbild)

Neustart für den Einzelhandel im Norden: Die Geschäfte dürfen wieder aufmachen, aber nur eine begrenzte Zahl an Kunden hineinlassen. Bislang war nur "Click and Collect" möglich. Es sind auch wieder mehr private Treffen in der Corona-Pandemie erlaubt.

Kiel (dpa/lno) - Seit Montag ist in Schleswig-Holstein wieder shoppen möglich. Aufgrund von im Ländervergleich niedriger Corona-Infektionszahlen darf der Einzelhandel wieder seine Läden öffnen. Geschlossen bleiben die Geschäfte wegen der dort weiter relativ hohen Corona-Infektionszahlen aber in Flensburg. Am Samstag hatte die Landesregierung mit der neuen Corona-Landesverordnung weitere, vorsichtige Öffnungsschritte beschlossen.

Für den Handel bestehen aber Auflagen. Bei weniger als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche ist nur ein Kunde je 10 Quadratmeter Fläche erlaubt, bei größeren Geschäften ist es ein Kunde je 20 Quadratmeter. Steigt die landesweite Inzidenz über 50, ist nur Termin-Shopping ("Click and Meet") möglich, steigt die Inzidenz über 100, muss der Einzelhandel schließen. Kunden können dann nur bestellte Ware nach Voranmeldung abholen ("Click and Collect").

Die Regierung will das Infektionsgeschehen zu Stichtagen bewerten und die Öffnungsmodalitäten jeweils für die folgende Woche festlegen.

Öffnen dürfen im Norden nun auch wieder Tattoo-, Sonnen-, Kosmetik- und Massagestudios. Wenn bei der Behandlung aber nicht dauerhaft eine medizinische Maske getragen werden kann, ist ein tagesaktueller negativer Covid-19-Test der Kunden nötig. Museen, Galerien, Zoos und Botanische Gärten dürfen ebenfalls wieder aufmachen. Steigt die Inzidenz über 50, müssen Besucher vorher jedoch Termine buchen. Zudem können Fahr- und Flugschulen ihre Arbeit wieder vollständig aufnehmen.

Private Treffen sind nun von bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt, Kinder bis 14 Jahren nicht mitgezählt. Getrennt wohnende Paare gelten dabei als ein Hausstand. Zudem können Sportgruppen mit bis zu 20 Kindern in Vereinen wieder draußen trainieren. Gruppen mit bis zu 10 Personen können bei einer landesweiten 7-Tage-Inzidenz unter 50 Sport im Außenbereich treiben, ohne dass ein Verein dahinter steht.

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