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Hamburg & Schleswig-Holstein Gewerkschaft der Polizei: Zu wenig Geld für Dienstgebäude

Torsten Jäger, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Schleswig-Holstein. Foto: Christian Charisius/Archivbild

(Foto: Christian Charisius/dpa)

Kiel (dpa/lno) - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat den Zustand zahlreicher Dienstgebäude in Schleswig-Holstein kritisiert. Vor allem die wohl zu knappen Finanzmittel des Landes setzten bei der Errichtung, dem Erhalt und der notwendigen Modernisierung der Dienstgebäude der Landespolizei zu enge Grenzen, kritisierte der GdP-Landesvorsitzende Torsten Jäger am Dienstag in Kiel. "Aber definitiv besteht ein nachvollziehbarer Anspruch auf gesunde Arbeitsbedingungen. In diesem Punkt gab und gibt es sowohl für das Innenministerium als auch für uns keine Kompromisse", sagte Jäger.

Nach einem Gespräch mit Mitarbeitern des Ministeriums über die Gebäude-Situation zollte er Respekt: "Es ist deutlich geworden, dass insbesondere die für die Umsetzung im Ministerium verantwortlichen Sachbearbeiter trotz dünner Personaldecke nichts unversucht lassen, um bei den problematischen Dienstgebäuden der Landespolizei Abhilfe zu schaffen." Auch hier werde am Limit gearbeitet. Erörtert wurden Problemlagen in Kiel, Sankt Peter Ording, Sylt, Husum, Itzehoe, Lübeck, Neumünster, Ahrensburg, Bargteheide, Mölln und Geesthacht.

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