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Hamburg & Schleswig-Holstein HSV-Fans wollen keinen erneuten Verkauf des Stadionnamens

Das Logo des Volksparkstadions vor blauem Himmel. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Hamburg (dpa/lno) - Fans des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV wenden sich gegen den erneuten Verkauf der Namensrechte am Volksparkstadion. Das betrifft auch das Engagement von Investor Klaus-Michael Kühne, der die Rechte in den vergangenen fünf Jahren für vier Millionen Euro pro Spielzeit erworben hatte, künftig nach eigenem Bekunden aber darauf verzichten will.

"Ab sofort darf unser Stadionname nicht länger von dem taktischen Wohlwollen eines einzelnen Geschäftsmannes abhängen. Es darf nur den Namen tragen, den alle HSV-Fans ohnehin im Kopf haben, wenn sie an das Stadion denken: VOLKSPARKSTADION", schreibt die Ultra-Gruppierung Castaways auf Facebook. Am Stadion hängten sie ein Spruchband auf mit der Aufschrift: "Volksparkstadion seit 1953 und für immer!"

Um finanzielle Verluste auszugleichen, will der HSV die Namensrechte an der 57 000 Besucher fassenden Arena erneut verkaufen. Vor Kühne, der Fans und Verein den historischen Namen Volksparkstadion zurückgegeben hatte, waren die Unternehmen AOL, HSH Nordbank und Imtech die Namensgeber. "Wir werden keinen anderen Namen als VOLKSPARKSTADION akzeptieren", schrieben die Ultras und ergänzten: "Lasst uns einen neuen HSV prägen. Einen Verein, in dem niemand größer ist, als die Raute."

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