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Hamburg & Schleswig-Holstein Hakenkreuze und Hitlerbilder: Durchsuchungen in Hamburg

(Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild)

Hamburg (dpa/lno) - Wegen des Verdachts der Volksverhetzung hat die Hamburger Polizei am Mittwoch die Wohnungen von fünf Verdächtigen durchsucht. Ein 32-Jähriger aus Hamburg-Iserbrook, eine 53-Jährige aus Billstedt und ein 16-Jähriger aus Eimsbüttel sollen Hakenkreuze und Hitlerbilder in Whatsapp-Chatgruppen gepostet haben. Ein 67-Jähriger aus Wandsbek habe volksverhetzende Inhalte in einem russischen sozialen Netzwerk veröffentlicht, teilte ein Polizeisprecher mit.

In der Wohnung eines 28-Jährigen im Stadtteil Bramfeld stellten die Beamten neben einer SS-Uniform und diversen NS-Devotionalien auch mehrere Schusswaffen und Messer sicher. Der junge Mann soll zudem auf einem öffentlichen Facebook-Account ein Profilbild mit SS-Symbolen gezeigt haben.

Der Staatsschutz ermittelt gegen die fünf Deutschen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und wegen Volksverhetzung. Dem 28-Jährigen wird auch ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen.

© dpa-infocom, dpa:210630-99-205056/2

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