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Hamburg & Schleswig-Holstein Hamburg hat die höchsten Arbeitskosten

Eine Frau hält Geldscheine in der Hand.

(Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dp)

Hamburg (dpa/lno) - In Hamburg fallen bundesweit die höchsten Kosten für Arbeit an. 42,84 Euro mussten Betriebe in der Hansestadt 2020 im Durchschnitt pro Arbeitsstunde ihrer Mitarbeiter aufwenden, teilte das Statistikamt Nord am Mittwoch mit. Damit liege Hamburg um 15,3 Prozent über dem Bundesdurchschnitt noch vor Hessen, wo mit 40,29 Euro die zweithöchten Arbeitskosten angefallen seien. Am wenigsten kostete eine Arbeitsstunde laut Statistikamt mit 29,27 Euro in Mecklenburg-Vorpommern. Hauptgründe für die unterschiedliche Höhe der Arbeitskosten seien Unterschiede bei den Verdiensten.

In Hamburg kostete eine Arbeitsstunde bei Wach- und Sicherheitsdiensten sowie Detekteien mit 20,42 Euro am wenigsten. Auch in der Gastronomie und in den Beherbergungsbetrieben fielen mit 21,69 Euro beziehungsweise 22,09 Euro vergleichsweise geringe Arbeitskosten an. Mehr als dreimal so hoch waren sie dagegen in den Bereichen "Kokerei und Mineralölverarbeitung" (79,79 Euro), "Sonstiger Fahrzeugbau" (68,14 Euro) sowie "Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen" (67,69 Euro).

Verglichen mit der letzten Erhebung im Jahr 2016 stiegen die durchschnittlichen Arbeitskosten laut Statistikamt um 14,8 Prozent in Hamburg und um 12,3 Prozent in ganz Deutschland.

Quelle: dpa

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