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Hamburg & Schleswig-Holstein Hamburg lockert: Größere Treffen, Shopping, Schnelltests

Ein Schild mit dem Wort

(Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild)

Der Lockdown wurde verlängert und gleichzeitig wird wieder mehr erlaubt. Hamburg war bislang mit den Lockerungen zurückhaltend. Nun sind auch in der Hansestadt Buchhandlungen, Blumenläden und Nagelstudios wieder auf. Zudem gibt es Tausende kostenlose Schnelltests täglich.

Hamburg (dpa/lno) - Das strenge Corona-Leben wird in Hamburg wieder ein wenig leichter. Mit der Verlängerung des Lockdowns bis Ende März sind auch in der Hansestadt einige der strengen Corona-Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelockert worden. So können sich wieder maximal fünf Angehörige aus zwei Haushalten treffen. Außerdem dürfen Buchhandlungen, Blumenläden und Gartenmärkte unter Auflagen öffnen. Für den Rest des Einzelhandels ist nur das sogenannte Termin-Shopping erlaubt.

Kosmetikbehandlungen Fuß- und Nagelpflege sowie Tattoos sind wieder möglich. Und mit gebuchtem Termin können auch Museen, Gedenkstätten, Galerien, Ausstellungshäuser und Ausstellungen wieder besucht werden. Tierparks dürfen auch wieder Besucher einlassen. Hagenbeck will voraussichtlich am 15. März wieder öffnen. Dann werden auch Schulen und Kindertagesstätten ihren Betrieb nach den Ferien wieder hochfahren, begleitet von einer Teststrategie.

Schon an diesem Montag sollen sich in der Hansestadt zudem zahlreiche Menschen in den Testzentren, in Apotheken und bei Hausärzten mit Schnelltests von Fachpersonal auf das Coronavirus testen lassen können. Das kostenlose Angebot kann nach Terminvereinbarung einmal pro Woche in Anspruch genommen werden. Möglich ist es in 27 Hamburger Testzentren, 18 Apotheken und 67 Hausarztpraxen.

Die Sozialbehörde war zuletzt davon ausgegangen, dass auf diese Weise in den ersten Tagen rund 25 000 Menschen am Tag mit einem Antigen-Schnelltest getestet werden können. Sollte das Ergebnis positiv ausfallen, seien für Nachtestungen rund 14 000 PCR-Tests möglich. Das Angebot soll schrittweise erweitert werden. Laut Beschluss der Regierungschefs von Bund und Ländern vom vergangenen Mittwoch soll allen Bürgern bis April einmal pro Woche ein kostenloser Schnelltest ermöglicht werden.

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