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Hamburg & Schleswig-Holstein Handballpräsident Petersen: "Wir machen das nicht mehr mit"

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Neumünster (dpa/lno) - Nicht nur die Amateurfußballer klagen über die strenge Corona-Schutzverordnung im Land, auch die Handballer fordern schnellste Kurskorrekturen. "Es nervt ohne Ende. Schleswig-Holstein ist abgehängt, mit dieser Situation können wir nicht leben", sagte Dierk Petersen, Präsident des Handballverbandes Schleswig-Holstein (HVSH), den Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages (SHZ/Montag).

Petersen besuchte am Wochenende den Frauen-Zweitligisten TSV Nord Harrislee. Als einziges Team der Liga darf der TSV nicht mit dem kompletten Kader trainieren, sondern nur in Zehnergruppen. Zudem sind Testspiele im Land untersagt. "Ich kann es nicht verantworten, die Mädchen ohne Testspiele in die Saison zu schicken", betonte Harrislees Trainer Olaf Rogge. Präsident Petersen fragte: "Der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt dürfen mit Sondergenehmigung vollzählig trainieren - warum der TSV Nord nicht?" Petersen empfiehlt dem Verein, auch eine Sondergenehmigung zu beantragen.

Vertreter des Handballverbandes sitzen am Mittwoch gemeinsam mit dem Fußball- und dem Volleyball-Verband im Ministerium mit Innenstaatssekretärin Kristina Herbst zusammen. Die drei Verbände vertreten 200 000 Sportlerinnen und Sportler im Land. "Wir müssen die Verantwortlichen wachrütteln. Es ist vorbei mit der Geduld, wir machen das nicht mehr mit", betonte Petersen.

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