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Hamburg & Schleswig-Holstein Herbst in Schleswig-Holstein zu warm und zu trocken

Wolken leuchten im Abendlicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Offenbach (dpa/lno) - Der Herbst 2020 in Deutschland war zu warm, zu trocken und reich an Sonnenschein. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen am Montag mit.

Danach betrug die Durchschnittstemperatur in Schleswig-Holstein in den Monaten September, Oktober und November 10,9 Grad Celsius. Das waren 1,7 Grad mehr als das vieljährige Mittel. Die Regenmenge blieb dagegen mit gut 150 Litern je Quadratmeter deutlich hinter dem vieljährigen Mittel von 232 Litern je Quadratmeter zurück. Dafür wurden im nördlichsten Bundesland knapp 345 Sonnenstunden registriert, 53 mehr als im vieljährigen Mittel.

Bundesweit sei der Herbst 2020 mit einer Durchschnittstemperatur von 10,3 Grad Celsius der viertwärmste seit 1881 gewesen, sagte ein DWD-Sprecher. Noch wärmer war der Herbst den Angaben zufolge nur in den Jahren 2006 (12,0 Grad Celsius), 2012 (11,1 Grad Celsius) und 1982 (10,4 Grad Celsius°C).

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