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Hamburg & Schleswig-Holstein Impf-Priorisierung: Günther für einheitliches Vorgehen

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

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Husum (dpa/lno) - Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat sich für ein möglichst einheitliches Vorgehen der Länder bei der Freigabe der Corona-Impfungen für alle Bevölkerungsgruppen ausgesprochen. Zum jetzigen Zeitpunkt sei eine Aufhebung der Priorisierung aber nicht geboten, "weil einfach nicht genügend Impfstoff da ist", sagte Günther am Freitag am Rande des Besuchs eines Impfzentrums in Husum (Kreis Nordfriesland). Dies werde Thema der Beratungen der Regierungschefs von Bund und Ländern am Montag sein.

Von der Lieferung des Impfstoffs von Astrazeneca aus Dänemark verspricht sich Günther eine Beschleunigung der Impfkampagne im Norden. "Das sind immerhin 55 000 Dosen. Also zwei Prozent der Gesamtbevölkerung, die jetzt zumindest einen Teil der Impfung bekommen kann." Dieser Impfstoff werde an die Hausärzte gehen. Günther sprach sich dafür aus, auch Menschen über 60 Jahren mit Astrazeneca zu impfen. Bislang können diesen Impfstoff in Schleswig-Holstein nur Menschen über 70 bekommen.

"Was wir schon fest sagen können ist, dass die Impfgeschwindigkeit in den nächsten Wochen zunehmen wird", sagte Günther. Laut den Ankündigungen des Bundes könne das Land das Impfangebot im Mai deutlich aufstocken. Die Hausärzte bekämen mehr Impfstoff. Bis zur Sommerpause werde die Hälfte der Bevölkerung mindestens einen Impftermin gehabt haben.

© dpa-infocom, dpa:210423-99-322483/2

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