Regionalnachrichten

Hamburg & Schleswig-Holstein Impfungen von Schul- und Kita-Personal in einigen Wochen

Ein Wegweiser zeigt zum Parkplatz für ein Impfzentrum. Foto: Patrick Pleul/dpa/Archivbild

(Foto: Patrick Pleul/dpa/Archivbild)

Hamburg (dpa/lno) - Die von Bund und Ländern beschlossene vorgezogene Corona-Schutzimpfung der Grundschullehrer und des Kitapersonals wird in Hamburg noch etwas auf sich warten lassen. Wann der Impfaufruf erfolgen könne, sei noch nicht genau zu sagen, sagte Martin Helfrich, Sprecher der Gesundheitsbehörde, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Voraussetzung sei die ausreichende Verfügbarkeit des Impfstoffs. "Insofern wird das erst in den kommenden Wochen beginnen und sich dann über viele Wochen hinziehen."

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten sich am Montag darauf verständigt, dass sich Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen sowie Erzieherinnen und Erzieher in Kitas früher impfen lassen können als bisher geplant.

Er gehe davon aus, dass die Impfverordnung des Bundes in den kommenden Tagen entsprechend geändert werde, sagte Helfrich. In Hamburg seien schätzungsweise zwischen 40.000 und 60.000 Personen betroffen, die zusätzlich zu den Angehörigen der anderen Gruppen mit höchster und hoher Priorität geimpft werden könnten. Da die meisten von ihnen unter 65 Jahre alt sein dürften, komme auch für diese Gruppe der Impfstoff von Astrazeneca infrage.

© dpa-infocom, dpa:210223-99-554748/2

Regionales