Regionalnachrichten

Hamburg & Schleswig-Holstein In sieben Monaten 743 Menschen an dänischer Grenze gestoppt

Ein Fahrzeug der Bundespolizei steht am Hauptbahnhof in der Nähe der Gleise. Foto: Patrick Seeger/dpa

(Foto: Patrick Seeger/dpa)

Viele Menschen versuchen jedes Jahr unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Mehr als 700 Menschen hat die Bundespolizei von Januar bis September an der Grenze zwischen Dänemark und Schleswig-Holstein gestoppt. Die Kontrollen wurden jetzt bundesweit verstärkt.

Flensburg (dpa/lno) - Die Bundespolizei hat von Januar bis Ende September 743 Menschen an der deutsch-dänischen Landgrenze gestoppt, die unerlaubt nach Deutschland einreisen wollten. Im gleichen Zeitraum gab es an der Landgrenze zwischen den Nachbarländern 82 Fahndungstreffer im Zusammenhang mit einer strafprozessualen Festnahme, wie die Bundespolizeidirektion in Bad Bramstedt auf Anfrage mitteilte.

Seit dem 7. November hat die Bundespolizei zudem ihre Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen an allen deutschen Grenzen weiter intensiviert. Dadurch steige die Zahl der Personen und Fahrzeuge, die im grenznahen Raum beziehungsweise unmittelbar an der Binnengrenze durch die Bundespolizei überprüft werden, teilte die Behörde mit. Menschen, bei denen eine Wiedereinreisesperre festgestellt wird, sollen an der Binnengrenze zurückgewiesen werden. Dies gilt den Angaben zufolge ungeachtet eines etwaigen neuen Schutzersuchens.

Der Schwerpunkt der geplanten Kontrollen wird demnach öfter unmittelbar an den Binnengrenzen liegen. "Hierbei werden zur illegalen Migration häufig genutzte Verkehrswege besonders in den Blick genommen werden", teilte die Behörde mit.

Newsticker