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Hamburg & Schleswig-Holstein Kieler Polizei löst nicht genehmigte Demonstration auf

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa

(Foto: Carsten Rehder/dpa)

Kiel (dpa/lno) - Polizisten haben in Kiel eine unangemeldete Demonstration beendet. Wie die Polizei am Montag mitteilte, waren Beamte bei der Aktion am Samstagabend in der Innenstadt beleidigt und mit Feuerwerkskörpern beworfen worden. Bei der Auflösung hätten Beamte Pfefferspray eingesetzt. Teilnehmer der Demonstration mit einigen Dutzend Teilnehmern führten Transparente mit sich, die sich auf den G20-Gipfel von 2017 in Hamburg bezogen. Dort beginnt am Donnerstag ein Prozess gegen fünf Jugendliche im Zusammenhang mit den Protesten gegen das damalige Treffen der Staaats- und Regierungschefs.

Beamte hätten am Samstag in Kiel vergeblich versucht, einen geregelten Ablauf zu gewährleisten, berichtete die Polizei weiter. Drei Frauen und sieben Männer im Alter zwischen 18 und 43 Jahren seien nach der Personalienfeststellung aus kurzem Gewahrsam entlassen worden. Die Beamten fertigten Anzeigen unter anderem wegen Verdachts des Landfriedensbruchs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Polizeibeamte seien bei dem Einsatz nicht verletzt worden, hieß es. Ob Demonstranten verletzt wurden, könne nicht gesagt werden. Die Teilnehmer hätten es abgelehnt, Rettungswagen hinzuzuziehen.

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