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Hamburg & Schleswig-Holstein Klinikum Nordfriesland: 133 Corona-Fälle, 2200 in Quarantäne

Das Klinikum Nordfriesland in Husum. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

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Husum (dpa/lno) - Insgesamt 133 Patienten und Mitarbeiter des Klinikums Nordfriesland an den beiden Standorten Husum und Niebüll sind inzwischen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es handle sich um 73 Mitarbeiter und 60 Patienten, teilte der Kreis Nordfriesland am Montagabend mit. Knapp 1300 Mitarbeiter und etwa 900 ambulante und stationäre Patienten seien in (vorsorglicher) Quarantäne - die Infizierten dabei mitgerechnet. Fast alle aktuell positiv auf das Coronavirus getesteten Mitarbeiter der Kliniken befänden sich zuhause in Quarantäne - bis auf zwei aus Niebüll, die im Krankenhaus lägen.

Nicht alle der in den Kliniken positiv getesteten Patienten liegen jetzt noch stationär in den Kliniken, manche wurden den Angaben zufolge entlassen oder verlegt. In Husum waren 38 Patienten - fünf mehr als am Vortag - positiv getestet worden, in Niebüll 22 und damit einer weniger als gestern.

Am Wochenende waren bereits 1200 Klinikmitarbeiter getestet worden. Die übrigen rund 200 wurden zum Teil am Montag getestet. Die Verbleibenden sollen am Dienstag an der Reihe sein.

In der Klinik waren am Montag noch 79 Betten belegt. Davon waren 22 Patienten mit dem Coronavirus infiziert. Die Klinik Niebüll meldete 23 belegte Betten, mit Sars-CoV-2 war kein Patient infiziert.

Es gibt einen Aufnahmestopp für neue Patienten - zunächst bis zum 21. Januar. Ausgenommen sind medizinische Notfälle, bei denen ein Transport in ein anderes Krankenhaus nicht vertretbar ist. Die anderen müssen längere Wege nach Flensburg, Schleswig oder Heide in Kauf nehmen. Für Nordfriesland sei die aktuelle Situation ein Problem, hatte ein Kreissprecher gesagt. Behandlungen würden nach Möglichkeit verschoben.

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