Regionalnachrichten

Hamburg & Schleswig-Holstein Läufer Pflieger will in Valencia Olympia-Norm unterbieten

Marathonläufer Philipp Pflieger. Foto: Malte Christians/dpa/Archivbild

(Foto: Malte Christians/dpa/Archivbild)

Hamburg (dpa/lno) - Philipp Pflieger vom LT Haspa Marathon Hamburg hatte vor seinem Start beim Valencia-Marathon am Sonntag einige Schreckmomente zu überstehen. Ein falsch-positiver Corona-Test beeinträchtigte die Anreise des Langstreckenläufers erheblich. "Mein schlimmster Alptraum ist in den vergangenen 30 Stunden wahr geworden", schrieb der 33-Jährige am Freitag bei Instagram. Er habe am Donnerstagmorgen mit gepackten Koffern die Nachricht über ein positives Corona-Testergebnis bekommen, das die Einreise nach Spanien verhinderte. "Das war ein kompletter Schock", schrieb er.

Nach erheblichem Stress und zahlreichen Telefonaten habe eine erneute Testung seiner ursprünglichen Probe ergeben, dass dieser Test negativ sei. Er fühle sich nun ausgelaugt und erschöpft, schrieb der Olympia-Teilnehmer von 2016. Dennoch habe er seinen Flug auf Samstagfrüh umgebucht. Er hoffe, trotz der unglücklichen Vorbereitung pünktlich da zu sein und eine gute Leistung zu bringen.

"Das Ziel ist, ganz klar die Olympia-Norm von 2:11:30 Stunden zu unterbieten. Ob dann vielleicht sogar noch mehr möglich sein kann, hängt sicherlich auch von der Tagesform ab", sagte Pflieger. Bei dem Lauf handelt es sich um ein Eliterennen, an dem viele Weltklasse-Athleten teilnehmen werden.

Zwar habe er aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr nur eingeschränkt Trainingslager absolvieren können, meinte er. "Mit meiner Form bin ich so weit sehr zufrieden, was zweifellos mit meinem Trainerwechsel Anfang des Jahres zur italienischen Trainerlegende Renato Canova zu tun hat. Meine Trainingswerte waren nie besser."

Das Wetter in den vergangenen Wochen sei zwar nicht ideal gewesen, ergänzte Pflieger, stellte mit Blick auf die zurückliegenden Monate allerdings fest: "Aber was war in diesem Jahr schon normal? Ich bin zufrieden, wie es gelaufen ist und freue mich auf diese zweifellos sehr besondere Startgelegenheit zum Ende des Jahres."

Newsticker