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Hamburg & Schleswig-Holstein Lebenserwartung weiter gestiegen: Hamburg auf Platz 5

Drei ältere Frauen sitzen auf einer Bank. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

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Wiesbaden/Hamburg (dpa/lno) - Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland ist erneut gestiegen. Aktuell könnte ein neugeborenes Mädchen 83,4 Jahre alt werden, berichtete das Statistische Bundesamt am Dienstag. Für neugeborene Jungen betrage die durchschnittliche Lebenserwartung 78,6 Jahre. Nach den Ergebnissen der Sterbetafel 2017/2019 sei die Lebenserwartung in Deutschland damit im Vergleich zur letzten Berechnung für den Zeitraum 2016 bis 2018 bei Mädchen und Jungen jeweils um rund 0,1 Jahre gestiegen.

Im Ländervergleich haben nach den aktuellen Sterbetafeln Mädchen in Baden-Württemberg mit 84,2 Jahren sowie dort geborene Jungen mit 79,8 Jahren die höchste Lebenserwartung bei der Geburt. In Hamburg liegt der Wert für Jungen mit 78,7 gut ein Jahr darunter, bei Mädchen 83,5 sind es gut sieben Monate weniger als in Baden-Württemberg. Damit rangiert Hamburg im Ländervergleich an fünfter Stelle. Die niedrigsten Werte weisen Mädchen im Saarland mit 82,2 Jahren sowie Jungen in Sachsen-Anhalt mit 76,4 Jahren auf.

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