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Hamburg & Schleswig-Holstein Lufthansa Technik rechnet wegen Corona mit Einbrüchen

Ein Mann arbeitet in einer Werkstatt von Lufthansa Technik am Triebwerk eines Flugzeuges. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Hamburg (dpa/lno) - Nach einem Rekordwachstum im vergangenen Jahr erwartet die Lufthansa Technik AG wegen der Corona-Krise einen Umsatzeinbruch. "Das volle Ausmaß wird uns erst mit Verzögerung treffen, so dass eine Prognose momentan unmöglich ist, aber erste Auswirkungen sind bereits massiv spürbar", erklärte Vorstandschef Johannes Bußmann am Montag in Hamburg. Alles hänge von der Dauer der Krise ab und wie sich die Fluggesellschaften davon erholten. "Wir haben uns mit einem sehr umfassenden Maßnahmenpaket vorbereitet - auch, um jederzeit lieferfähig sein zu können", betonte Bußmann.

"Im vergangenen Jahr haben wir unseren Wachstumskurs sehr erfolgreich fortgesetzt: Über 5000 betreute Flugzeuge von mehr als 850 Kunden sprechen für sich", sagte Bußmann. "Durch die Internationalität unseres Unternehmens glauben wir, die Auswirkungen der Krise bewältigen zu können."

Der Lufthansa Technik Konzern gilt mit seinen 35 Tochter- und Beteiligungsunternehmen sowie weltweit mehr als 26 000 Beschäftigten als einer der weltweit führenden Anbieter flugzeugtechnischer Dienstleistungen.

Das vergangene Jahr hat die Lufthansa Technik AG nach eigenen Angaben mit Rekordwerten bei Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. Die Erlöse seien um 13 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro gestiegen, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sei um rund elf Prozent auf 493 Millionen Euro gewachsen. Zudem habe das Unternehmen 25 neue Kunden gewinnen und 625 Verträge mit einem Neugeschäft von 4,1 Milliarden Euro abschließen können.

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