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Hamburg & Schleswig-Holstein Mediziner und Experten bereden Impfstrategien und Forschung

Eine Impfung. Foto: Ole Spata/Archivbild

(Foto: Ole Spata/dpa)

Hamburg (dpa/lno) - Grippe, Masern, Ebola - diese hochansteckenden Krankheiten machen nicht an Grenzen halt. Wie den Gefahren durch Impfen begegnet werden kann, ist heute Thema einer Konferenz von Medizinern und Forschern in Hamburg. In Vorträgen und Workshops geht es unter anderem um die Bedeutung einer Impfpflicht, die Verhinderung des Imports von Krankheiten oder auch um den Schutz gefährdeter Berufsgruppen wie Ärzte, Krankenschwestern und Lehrer.

Als Gastgeber der zweitägigen 6. Nationalen Impfkonferenz wollen sich Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) und ihr schleswig-holsteinischer Kollege Heiner Garg (FDP) auf einer Pressekonferenz äußern. Beide Politiker haben bereits deutlich gemacht, dass sie die Initiative von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für eine Impfpflicht gegen Masern unterstützen.

Der Chef der Impfprävention beim Robert-Koch-Institut, Ole Wichmann, hat sich dagegen skeptisch zu dem Vorhaben geäußert. Der Deutsche Ethikrat forderte im April eine differenziertere Debatte über Maßnahmen zur Erhöhung von Impfquoten.

Nationale Impfkonferenz

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