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Hamburg & Schleswig-Holstein Mehr Amerikaner im Norden: Handelsvolumen wächst

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Kiel (dpa/lno) - Die Zahl der in Schleswig-Holstein lebenden US-Amerikaner ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen, bleibt aber relativ niedrig. Wie das Statistikamt Nord am Dienstag aus Anlass der Präsidentschaftswahl am 3. November berichtete, waren zum 31. Dezember vorigen Jahres 2130 US-Amerikaner im nördlichsten Bundesland gemeldet. Das waren 0,8 Prozent aller Ausländer im Land. Im Vergleich zum Jahr 2009 betrug der Zuwachs 19,7 Prozent. Zehn Amerikanerinnen und fünf Amerikaner ließen sich im vergangenen Jahr in Schleswig-Holstein einbürgern.

Die meisten Amerikaner in Schleswig-Holstein leben in den Kreisen Pinneberg und Segeberg am Hamburger Rand sowie in Kiel und Lübeck. 2019 zogen 527 Personen aus den USA nach Schleswig-Holstein, 509 gingen den umgekehrten Weg.

Schleswig-Holstein exportierte im vergangenen Jahr Waren im Wert von 1,9 Milliarden Euro in die USA. Die Importe aus den USA lagen bei rund 1,5 Milliarden Euro. Damit hatten die USA einen Anteil von 9,1 Prozent am schleswig-holsteinischen Gesamtexport, bei den Importen waren es 6,5 Prozent. Die häufigsten ein- und ausgeführten Güter waren pharmazeutische Erzeugnisse und Grundstoffe. Tendenziell hat das Handelsvolumen zwischen Schleswig-Holstein und den USA in den vergangenen zwei Jahrzehnten zugenommen.

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